Kryptowährung

Dezember 23, 2025

Bybit stellt Dienstleistungen für japanische Einwohner in Übereinstimmung mit regulatorischen Anforderungen bis 2026 ein

"SEO optimized image showing the dark blue Bybit logo against an orange highlighted map of Japan with a symbolic restriction sign, representing the phasing out of services. Detailed crypto trading volume chart for the year 2026 prominently displayed in the foreground. Entire composition set on a midnight blue background for 1200 x 628 pixels dimension."

Japan führt regulatorische Beschränkungen für Bybit-Krypto-Börsendienste ein

Die beliebte Kryptowährungsbörse Bybit hat Pläne vorgestellt, ihren Nutzern in Japan ab dem Jahr 2026 schrittweise Einschränkungen aufzuerlegen. Dieser Schritt steht im Einklang mit den Bemühungen des Unternehmens, den regulatorischen Vorgaben des Landes in Bezug auf Kryptowährungsbörsen nachzukommen. Die Beschränkungen werden schrittweise eingeführt, um einen reibungslosen Übergang für die Nutzer der Plattform zu gewährleisten, und markieren eine bedeutende Änderung im operativen Geschäft von Bybit auf dem japanischen Markt.

Schrittweise Einschränkungen für japanische Nutzer

Die Kryptowährungsbörse erklärte, dass die Einschränkungen in Japan Nutzer stufenweise betreffen werden.Bei Nutzern, die fälschlicherweise als japanische Einwohner markiert wurden, werden zusätzliche Identitätsprüfungen erforderlich sein. Beobachter der Kryptoindustrie betonen die Bedeutung dieser Entwicklung, da Bybit zu den größten Krypto-Börsen weltweit zählt. Tatsächlich soll die Plattform zum Zeitpunkt der Ankündigung innerhalb von 24 Stunden Schätzungen zufolge etwa 4,3 Milliarden US-Dollar an Transaktionen abgewickelt haben. Bybit ist bislang nicht bei der Financial Services Agency (FSA) in Japan registriert. Die FSA schreibt vor, dass Kryptobörsen, die Dienste für japanische Nutzer anbieten, eine lokale Zulassung einholen müssen. Dies erklärt zu großen Teilen die Entscheidung von Bybit, mit Einschränkungen für Konten japanischer Nutzer zu beginnen. Die Börse hat ihre Nutzer dazu aufgerufen, sich über weitere Mitteilungen zum Ablauf der Einschränkungen zu informieren.

Bybit und die Regulierung durch die japanische FSA

Diese schrittweise Umsetzung von Restriktionen durch Bybit folgt auf eine anhaltende Beziehung zu den japanischen Finanzbehörden. Im Oktober pausierte Bybit auf Grund laufender Gespräche mit der FSA die Neuregistrierung von Nutzern. Die FSA versucht, eine strenge regulatorische Aufsicht zu wahren und forderte im Februar Apple und Google dazu auf, Downloads von fünf nicht registrierten Kryptowährungsbörsen – darunter Bybit – zu unterbinden. Japans regulatorische Maßnahmen für Kryptowährungen gelten als die strengsten weltweit. Laut einigen Branchenexperten scheint die Durchsetzung der Regulatorik Innovationen und neue Börsenplattformen zunehmend aus dem Land zu verdrängen.

Expansionspläne trotz Beschränkungen

Während Bybit seine Aktivitäten in Japan reduziert, verfolgt das Unternehmen gleichzeitig Expansionsstrategien auf anderen Weltmärkten. Ein Beispiel ist die kürzliche Rückkehr auf den britischen Markt nach einer zweijährigen Pause. In Großbritannien beabsichtigt Bybit, einen Peer-to-Peer-Service sowie Spot-Trading anzubieten und arbeitet dabei unter einer von Archax genehmigten Promotionsvereinbarung. Zusätzlich zu den britischen Aktivitäten hat Bybit eine Lizenz als Betreiber einer Plattform für virtuelle Vermögenswerte von der Securities and Commodities Authority der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) erhalten. Die Lizenz wurde acht Monate nach einer vorläufigen Genehmigung durch die lokalen Behörden der VAE erteilt.

Fazit

Die Einhaltung globaler regulatorischer Anforderungen stellt wachsende Kryptobörsen wie Bybit vor unvermeidliche Herausforderungen. Die schrittweise Einführung von Einschränkungen für japanische Nutzer ist eine unmittelbare Reaktion auf das strenge regulatorische Umfeld in Japan. Dennoch wächst Bybit weiterhin und baut seine weltweite Nutzerbasis aus, was die Anpassungsfähigkeit und Widerstandsfähigkeit des Unternehmens angesichts sich wandelnder regulatorischer Rahmenbedingungen im globalen Kryptowährungsmarkt unterstreicht.

#

image
image
Felix Schneider

Felix Schneider ist ein deutscher Finanzautor und Krypto-Analyst mit Spezialisierung auf Forex, Blockchain und dezentrale Finanzen (DeFi). Mit über zehn Jahren Erfahrung in Marktanalyse und Content-Erstellung hat er sich als anerkannter Experte in der Trading- und Krypto-Community etabliert.

Seine Stärke liegt darin, komplexe Finanzthemen verständlich und datenbasiert aufzubereiten. Ob es um Krypto-Investitionen, Forex-Handelsstrategien oder neue Web3-Technologien geht – Felix verbindet fundierte technische Analysen mit einer klaren und lehrreichen Schreibweise.

Als führender Content-Stratege bei AltSignals.io erstellt Felix umfassende Trading-Guides, KI-gestützte Marktanalysen und Expertenkommentare zu digitalen Assets. Seine Arbeit hilft Tradern und Investoren, sich sicher in der sich schnell verändernden Krypto- und Forex-Welt zu bewegen.

Neben seiner Tätigkeit als Autor teilt Felix sein Wissen durch Online-Kurse, Podcasts und interaktive Webinare. Mit seiner Leidenschaft für Finanzbildung und Blockchain-Innovationen prägt er aktiv die Art und Weise, wie Trader an die Märkte herangehen.

Letzte Beiträge von Felix Schneider

Neueste Beiträge aus der Kategorie Kryptowährung

Responsive Image