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Leitfäden zu Kryptowährungen

Juli 31, 2026

Japanischer Versorgungsbetrieb Kansai Electric wandelt Treuepunkte in Yen-Stablecoin JPYC auf Polygon-Plattform um

"Stylish smartphone showcasing the MOACT rewards app, highlighting the conversion of loyalty points into JPYC stablecoin. Visible are the Kansai Electric logo and HashPort Wallet symbol on the interface. Hints of the Osaka skyline and Japanese flag in the background reflect the country of origin, elegantly depicted in brand colors of orange, dark blue and midnight blue."
Die Kryptowährungsbranche hat einen bedeutenden Fortschritt erlebt, als die Tochtergesellschaft des japanischen Versorgers Kansai Electric Power eine Funktion eingeführt hat, die die Umwandlung von Treuepunkten in Kryptowährung ermöglicht. MOACT, das von einer vollständig im Besitz befindlichen Tochtergesellschaft von Kansai Electric Power betrieben wird, hat am Donnerstag angekündigt, dass Nutzer der Belohnungs-App ihre Treuepunkte nun in den Yen-Stablecoin namens JPYC auf der Polygon-Plattform umwandeln können, wie der Wallet-Entwickler HashPort mitteilt.

Das revolutionäre Feature

Diese Funktion ging am 30. Juli live und eröffnet den App-Nutzern die Möglichkeit, „NORM-Punkte“, die sie durch das Absolvieren von Missionen mit sozialer Wirkung in der App erhalten haben, gegen JPYC einzutauschen, die auf der Polygon-Plattform ausgegeben werden. Diese Missionen beinhalten in der Regel die Interaktion mit Unternehmen und Gemeinden, die aktiv daran arbeiten, gesellschaftliche Herausforderungen anzugehen. Die JPYC werden dann in den HashPort-Wallets der Nutzer aufbewahrt und können mit DeFi-Plattformen verbunden werden, wodurch ein geschlossener Web2-Prämienbestand in ein On-Chain-Asset verwandelt wird. Vor dieser Entwicklung konnten MOACT-Punkte nur für die Einlösung elektronischer Geschenkgutscheine verwendet werden. JPYC, das bei der japanischen Finanzdienstleistungsaufsicht als erster regulierter, an den Yen gekoppelter Stablecoin des Landes registriert ist, wird von JPYC Inc. ausgegeben und kann unter dem Zahlungsdienstleistungsgesetz im Verhältnis eins zu eins gegen Yen als elektronisches Zahlungsmittel getauscht werden.

Die Entwicklung von MOACT

MOACT wird von einem der größten Versorgungsunternehmen Japans betrieben, Kansai Electric, das die Region Osaka mit Strom versorgt. MOACT wurde am 1. Juli als eigenständiges Unternehmen gegründet, wobei Yohei Koyama die Rolle des CEO übernommen hat. HashPort stellte klar, dass das Punktekonvertierungssystem so konzipiert ist, dass es nicht unter Japans Lizenz für Kryptobörsen oder den Handel mit elektronischen Zahlungsinstrumenten fällt. Polygon Labs lobte den Start. Dieser Meilenstein markiert einen der umfangreichsten Versorger Japans, der Treuepunkte in On-Chain-Zahlungen auf dem Polygon-Netzwerk umwandelt. Es wurde ebenfalls die Rolle von JPYC als wichtiger Bestandteil der Standard-Infrastruktur für Stablecoin-Zahlungen im Open Money Stack hervorgehoben. Obwohl der Preis von POL, dem nativen Token von Polygon, laut CoinGecko in den letzten 24 Stunden mit 0,071 $ nahezu unverändert blieb, ergänzt der Launch eine Reihe von JPYC-Integrationen, die Japans traditionelle Treuepunkte-Ökonomie auf die Blockchain bringen.

Die Entwicklung von JPYC

Am 1. Juni ermöglichte HashPort die erste Umwandlung von Diners Club-Kreditkartenpunkten in JPYC für eine japanische Kreditkarte. Darüber hinaus führte KDDI in Zusammenarbeit mit HashPort ab dem 13. Juli einen Pilotversuch mit Stablecoin-Zahlungen in Geschäften der Lawson-Kette durch. Polygon hat sich als wichtigste Plattform für solche Aktivitäten erwiesen: Das Netzwerk beansprucht, mehr JPYC-Volumen zu verarbeiten als alle anderen Chains zusammen, und 84 % der JPYC-Inhaber nutzen die HashPort Wallet. Für Kansai Electric liegt der Nutzen auf operativer Ebene auf der Hand – Treuepunkte, eine Verpflichtung, die oft ungenutzt verfällt, werden zu einem Einstiegsangebot, um Stromkunden für On-Chain-Zahlungen zu gewinnen. Dieser innovative Schritt spiegelt den wachsenden Trend wider, Kryptowährungen in konventionelle Geschäftsmodelle zu integrieren. Es ist eine Errungenschaft, die nicht nur die Vielseitigkeit und das Potenzial von Krypto-Assets unter Beweis stellt, sondern auch die Standardisierung und breite Akzeptanz digitaler Währungen vorantreibt. Da erwartet wird, dass weitere Unternehmen diesem Beispiel folgen, steht das Belohnungsprogramm- und Treuepunktesystem möglicherweise vor einem tiefgreifenden Wandel.

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Felix Schneider

Felix Schneider ist ein deutscher Finanzautor und Krypto-Analyst mit Spezialisierung auf Forex, Blockchain und dezentrale Finanzen (DeFi). Mit über zehn Jahren Erfahrung in Marktanalyse und Content-Erstellung hat er sich als anerkannter Experte in der Trading- und Krypto-Community etabliert.

Seine Stärke liegt darin, komplexe Finanzthemen verständlich und datenbasiert aufzubereiten. Ob es um Krypto-Investitionen, Forex-Handelsstrategien oder neue Web3-Technologien geht – Felix verbindet fundierte technische Analysen mit einer klaren und lehrreichen Schreibweise.

Als führender Content-Stratege bei AltSignals.io erstellt Felix umfassende Trading-Guides, KI-gestützte Marktanalysen und Expertenkommentare zu digitalen Assets. Seine Arbeit hilft Tradern und Investoren, sich sicher in der sich schnell verändernden Krypto- und Forex-Welt zu bewegen.

Neben seiner Tätigkeit als Autor teilt Felix sein Wissen durch Online-Kurse, Podcasts und interaktive Webinare. Mit seiner Leidenschaft für Finanzbildung und Blockchain-Innovationen prägt er aktiv die Art und Weise, wie Trader an die Märkte herangehen.

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