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Kryptowährung

Februar 20, 2026

Marktschwankungen voraus, da Experten vor Vermögensblasen, Liquiditätsrisiken und drohender Deflation warnen

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Die globale Finanzlandschaft befindet sich an einem Wendepunkt, da führende Analysten und Strategen Alarm schlagen bezüglich der Aussichten für die Wirtschaft, den Verlauf der Märkte und das Umfeld für sowohl traditionelle als auch digitale Vermögenswerte. Aktuelle Kommentare von Mike McGlone, Senior Macro Strategist bei Bloomberg Intelligence, und Gareth Soloway, einem erfahrenen technischen Analysten, heben die wachsende Besorgnis über übermäßigen Optimismus, Marktblasen, Liquiditätsengpässe und eine bevorstehende deflationäre Phase hervor, die die Anlagedynamik weltweit dramatisch verändern könnte.

Wachsende Besorgnis über übermäßigen Marktoptimismus

Inmitten der heiteren Stimmung an den Aktienmärkten und verschiedenen Risikoanlagen – sowohl traditionellen als auch alternativen – warnen erfahrene Beobachter zunehmend, dass die Stimmung gefährlich überschwängliche Ausmaße erreicht haben könnte. Mike McGlone verweist auf deutliche Signale aus dem Herzen des Rohstoffmarkts – insbesondere sinkende Preise bei Kupfer und Rohöl – als Vorboten einer nachlassenden weltweiten Nachfrage und bevorstehender wirtschaftlicher Turbulenzen. „Die Märkte müssen sich der Realität der Liquidität stellen“, betont McGlone und argumentiert, dass eine Ära des billigen Geldes und niedriger Zinsen restriktiveren Bedingungen weiche, auf die die meisten Investoren nicht vorbereitet sind.

Dieses Gefühl der Selbstzufriedenheit, so McGlone, lässt sich auf die Normalisierung der Zentralbankinterventionen seit der Pandemie zurückführen, die die Illusion endloser Unterstützung schufen und Investoren dazu verleiteten, deutliche Risiken zu unterschätzen. Doch mit der geldpolitischen Wende der Federal Reserve hin zu höheren Zinsen seien die tatsächlichen Konsequenzen laut McGlone noch nicht einmal vollständig sichtbar geworden. „Es gibt eine Verzögerung der Auswirkungen von Zinserhöhungen“, erklärt er und weist darauf hin, dass der Schmerz einer straffen Geldpolitik oft aufgeschoben wird, bevor er letztlich in Form von fallenden Vermögenspreisen, strafferen Krediten oder sogar einer Rezession zum Vorschein kommt. Von einer sogenannten ‚sanften Landung‘ – bei der die Inflation ohne nennenswerten Arbeitsplatzverlust oder Verwerfungen zurückgeht – hält McGlone wenig: Die Welt wird seiner Einschätzung nach viel wahrscheinlicher eine ‚harte Landung‘ erleben, in der sich der kumulierte Effekt aus Zinsen, sinkender Liquidität und abnehmender Nachfrage bündelt.

Rohstoffe als wirtschaftlicher Indikator

Ein zentrales Element in McGlones Bewertung ist die Beobachtung wichtiger Rohstoff-Benchmarks wie Kupfer und Rohöl. Diese „Gradmesser der globalen Gesundheit“ senden aus seiner Sicht eindeutige Warnsignale. Anhaltende Preisrückgänge spiegeln nicht nur branchenspezifische Herausforderungen wider; vielmehr deuten sie auf eine grundsätzliche Abschwächung der weltweiten Wirtschaftsaktivität, der industriellen Produktion und der Konsumnachfrage hin. Historisch gesehen laufen Rohstoffe Zyklen von Wachstum und Kontraktion oft voraus, da sie eine fundamentale Rolle in nahezu allen Wirtschaftssektoren spielen.

Der jüngste Verlauf dieser Anlagen zeichnet ein deutliches Bild der drohenden Risiken. Die Schwäche bei Kupfer – oft „Dr. Copper“ genannt wegen seiner Rolle als Indikator für wirtschaftliche Vitalität – suggeriert, dass Infrastruktur, Industrie und Bauaktivität nachlassen. Der Rückgang des Rohölpreises ist hingegen ein Signal dafür, dass Transport, Energieverbrauch und globaler Handel an Schwung verlieren. Zusammen genommen deutet der Rohstoffkomplex auf einen synchronisierten Abschwung hin, der durch eine restriktive Geldpolitik noch verschärft wird.

Die Wechselwirkung zwischen Bitcoin, Aktien und Risikoanlagen

Neben seiner Rohstoffanalyse betont McGlone auch, wie stark Bitcoin und andere Kryptowährungen nach wie vor mit traditionellen Risikoanlagen, insbesondere führenden Technologiewerten, korrelieren. Er warnt, dass Bitcoin trotz mancher Marktteilnehmer, die es als Portfolio-Diversifizierer oder Absicherung anpreisen, sich im Wesentlichen parallel zu Aktien entwickelt, wenn Risikoaversion zunimmt oder Liquiditätsbedingungen sich verschärfen. Daher rät er, dass traditionelle „sichere Häfen“ – insbesondere Gold – wahrscheinlich weiterhin während Phasen der Volatilität oder wirtschaftlichen Notlagen eine bessere Performance bieten werden.

Seine Einschätzung betont einen größeren Zusammenhang: Digitale Vermögenswerte mögen innovativ sein, sind jedoch keineswegs von makroökonomischen Kräften isoliert. Wenn Zentralbanken Liquidität abziehen, machen sich die Auswirkungen überall bemerkbar. Bitcoins Rallyes, die oft mit Unabhängigkeit von Fiatgeld und Zentralbanken begründet werden, verlieren an Schwung, sobald institutionelle Ströme sich umkehren oder die Risikoneigung der Investoren nachlässt.

Technische Verschlechterung und Sorgen um Marktblasen

Parallel zu McGlones makroökonomischen Ausblick bietet Gareth Soloway eine technische Perspektive mit über zwei Jahrzehnten Markterfahrung. Soloway ist der Ansicht, dass die aktuelle Marktstruktur – insbesondere bei Technologiewerten und der breiteren KI-getriebenen Rallye – Merkmale einer reifenden oder sogar auslaufenden Blase aufweist. Er hebt die starken Kursanstiege von Unternehmen wie Nvidia hervor, die beispielhaft für die große Begeisterung für Künstliche Intelligenz stehen, und hält diese Aufwärtsbewegungen für möglicherweise überdehnt.

„Es ist wahrscheinlich, dass der Markt seinen Höhepunkt erreicht hat, wenn man die jüngsten Kursbewegungen betrachtet“, erklärt Soloway. Seine Einschätzung basiert auf der zunehmenden Häufigkeit sogenannter „negativer Divergenzen“ – ein Szenario, bei dem die Kurse weiter steigen, auch wenn die zugrundeliegende Dynamik nachlässt. Solche Divergenzen dienen als Frühwarnsignal, dass der Aufwärtstrend an Kraft verliert und eine abrupte Umkehr kurz bevorstehen könnte.

Entscheidend ist, dass Soloway Parallelen zwischen dieser Entwicklung im Aktienmarkt und dem Bitcoin-Markt sieht. Er stellt fest, dass Investoren zunehmend auf Bitcoin ausweichen, um sich vermeintlich gegen Volatilität und Inflation abzusichern, warnt aber, dass auch die Rallye bei digitalen Vermögenswerten mittlerweile spekulative Züge angenommen hat. „Bitcoin wird nicht verschont bleiben, wenn die Blase platzt“, betont er und hebt hervor, dass entscheidende technische Marken – wie das Niveau von 64.000 US-Dollar – verteidigt werden müssen. Sollte Bitcoin unter diese wichtige Unterstützung fallen, erwartet Soloway einen schnellen und potenziell destabilisierten Kursrutsch.

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Smart Money steigt aus – FOMO beim Privatanleger

In seiner vielleicht treffendsten Beobachtung beschreibt Soloway das aktuelle Umfeld bei Bitcoin als von einem Zustrom an Privatanlegern geprägt, viele getrieben von FOMO (Angst, etwas zu verpassen), während gleichzeitig das „Smart Money“, also erfahrene Investoren, ihre Positionen stetig abbauen. Dieser Wandel in der Marktstruktur erhöht das Risiko zusätzlich: Sobald die Begeisterung der Privatanleger ihren Höhepunkt erreicht, während institutionelle Akteure sich bereits auf einen Abschwung vorbereiten, werden die Märkte extrem fragil. Die Wahrscheinlichkeit starker Kursausschläge – nach unten wie nach oben – wächst mit zunehmender Liquidität und Volatilität.

Die Erfahrung zeigt, dass solche Führungswechsel am Markt häufig deutlichen Korrekturen vorausgehen. Wenn Euphorie in Angst umschlägt und die letzten Käufer trotz ohnehin schon hoher Bewertungen in den Markt einsteigen, kommen Umkehrbewegungen meist ohne große Vorwarnung. Die zunehmende Dominanz der Privatanleger kann somit sowohl Symptom als auch Katalysator einer bevorstehenden Marktkorrektur sein.

Vorbereitung auf eine deflationäre Phase

Sowohl den Warnungen von McGlone als auch von Soloway liegt das Gespenst der Deflation zugrunde – eine Phase, die von fallenden Preisen, nachlassender Nachfrage und sich verlangsamender Wirtschaftstätigkeit geprägt ist. Obwohl die Schlagzeilen der letzten zwei Jahre meist von Inflation dominiert wurden, argumentieren beide Analysten, dass die nächste große Herausforderung die Rückkehr deflationärer Tendenzen sein könnte, verschärft durch eine restriktive Geldpolitik, eine alternde Gesellschaft, technologische Disruptionen und schwache Investitionstätigkeit.

Ein deflationäres Umfeld, so warnen sie, hat weitreichende Auswirkungen auf die Asset Allocation, Unternehmensgewinne, Beschäftigung und wirtschaftliche Stabilität. Sinkende Preise schwächen das Vertrauen von Verbrauchern und Unternehmen, entmutigen Investitionen und schaffen einen Rückkopplungseffekt, in dem das Wachstum weiter stockt. Klassische defensive Anlagen wie Gold und erstklassige Staatsanleihen könnten in dieser Phase daher an Bedeutung gewinnen.

Implikationen und Strategien für Investoren

Die Warnungen von McGlone und Soloway haben großes Gewicht für Investoren, die sich in der heutigen unsicheren Lage zurechtfinden müssen. Ihr gemeinsames Fazit ist einfach und zugleich tiefgreifend: Die Erwartung von dauerhaft steigenden Vermögenspreisen, genährt durch Liquidität und Optimismus, ist in einem Umfeld, in dem Zentralbanken entschlossen sind, ihre Geldpolitik zu straffen und Disziplin auf den Finanzmärkten durchzusetzen, grundsätzlich nicht tragfähig.

Investoren sollten ihr Portfolio kritisch prüfen, Risikomanagement priorisieren und flexibel auf rasch wechselnde Bedingungen reagieren. Die Aufmerksamkeit sollte sich nicht nur auf spektakuläre Aktienrallyes richten, sondern auch auf unterschwellige Stresssignale – wie fallende Rohstoffpreise, technische Divergenzen und die Umschichtung von Smart zu Retail Money. Diversifikation, Disziplin und eine ausgewogene Herangehensweise an traditionelle wie digitale Anlagen dürften von unschätzbarem Wert sein, wenn die nächste Phase des makroökonomischen Zyklus beginnt.

Fazit: Der Weg nach vorn inmitten von Marktvolatilität

Zusammengefasst schafft das Zusammenspiel aus straffer werdender Liquidität, nachgebenden Rohstoffmärkten, spekulativer Übertreibung bei Aktien und Kryptowährungen sowie der Möglichkeit eines globalen deflationären Schocks die Grundlage für erhöhte Schwankungen und Unsicherheit in den kommenden Monaten. Selbst wenn sich opportunistische Rallyes fortsetzen, ist das Risiko abrupter Korrekturen beträchtlich, da der Optimismus die fundamentale Realität weiterhin überholt.

Wie erfahrene Analysten wie McGlone und Soloway betont haben, sind Umsicht und Wachsamkeit unerlässlich für Investoren, die ihr Kapital schützen und turbulente Zeiten meistern wollen. Ob bei Aktien, Rohstoffen oder digitalen Vermögenswerten – ein konsequentes Risikomanagement und das Erkennen von Warnzeichen für Übertreibungen werden entscheidend sein, um alle Herausforderungen – und Chancen – zu meistern, die die globalen Märkte bieten könnten.

Felix Schneider

Felix Schneider ist ein deutscher Finanzautor und Krypto-Analyst mit Spezialisierung auf Forex, Blockchain und dezentrale Finanzen (DeFi). Mit über zehn Jahren Erfahrung in Marktanalyse und Content-Erstellung hat er sich als anerkannter Experte in der Trading- und Krypto-Community etabliert.

Seine Stärke liegt darin, komplexe Finanzthemen verständlich und datenbasiert aufzubereiten. Ob es um Krypto-Investitionen, Forex-Handelsstrategien oder neue Web3-Technologien geht – Felix verbindet fundierte technische Analysen mit einer klaren und lehrreichen Schreibweise.

Als führender Content-Stratege bei AltSignals.io erstellt Felix umfassende Trading-Guides, KI-gestützte Marktanalysen und Expertenkommentare zu digitalen Assets. Seine Arbeit hilft Tradern und Investoren, sich sicher in der sich schnell verändernden Krypto- und Forex-Welt zu bewegen.

Neben seiner Tätigkeit als Autor teilt Felix sein Wissen durch Online-Kurse, Podcasts und interaktive Webinare. Mit seiner Leidenschaft für Finanzbildung und Blockchain-Innovationen prägt er aktiv die Art und Weise, wie Trader an die Märkte herangehen.

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