Kryptowährung

Dezember 20, 2025

Quantencomputing-Bedrohung für Bitcoin: Diskussion zwischen Blockstream CEO Adam Back und Castle Island Ventures‘ Nic Carter

"Adam Back and Nic Carter passionately discussing Bitcoin's vulnerability to quantum computing illustrated in vivid Orange and deep Blues, symbolizing brand color scheme, with Bitcoin symbols emphasizing the controversy in a 1200 x 628 pixels layout."
Adam Back, der CEO von Blockstream, hat kürzlich Nic Carter, einen Gründungspartner von Castle Island Ventures, kritisiert und ihm vorgeworfen, Bedenken hinsichtlich Bedrohungen für Bitcoin durch Quantencomputing zu schüren. Back äußerte sich vergangenen Freitag in einem Social-Media-Post und beschuldigte Carter, unbegründete Sorgen zu verbreiten.

Back kritisiert Carters Behauptungen

Laut Back sind Carters Befürchtungen bezüglich der Quantencomputing-Bedrohungen für Bitcoin irreführend und potenziell manipulativ. Carter hatte zuvor erläutert, dass Castle Island Ventures beschlossen habe, in das radikale Startup Project Eleven zu investieren, das Schutzmechanismen gegen mögliche Bedrohungen von Bitcoin und verschiedenen Krypto-Assets durch Quantencomputing entwickeln will.
Back entgegnete jedoch, dass sich die Bitcoin-Gemeinschaft dieser zukünftigen Wahrscheinlichkeiten bereits bewusst sei und still und leise an einer Lösung arbeite. Seiner Meinung nach müsse diese Arbeit nicht zu einer panikartigen Geräuschkulisse werden, die den Markt negativ beeinflussen könnte.

Widerstand von Castle Island Ventures

Carter wiederum wies Backs Behauptungen zurück und argumentierte, dass viele Bitcoin-Entwickler das Thema Quantencomputing als wesentliche Gefahr für Bitcoin meiden würden. Er und sein Venture vertreten die Ansicht, dass Schutzmaßnahmen gegen Quantenbedrohungen notwendig sind.
Außerdem betonte er, dass seine Investition in Projekte wie Project Eleven auf seiner echten Besorgnis über das potenzielle Risiko beruht und nicht auf Marktmanipulation. Seine große Sorge bezüglich Quantenbedrohungen für Blockchains habe ihn dazu veranlasst, Kapital in das Projekt zu investieren.
Ferner argumentierte Carter, dass er in Bezug auf die finanzielle Exposition seines Ventures transparent gewesen sei und mit solchen Kritikpunkten gerechnet habe.

Die Quanten-Bedrohung für Bitcoin

Carter erläuterte seine Gründe dafür, warum Quantencomputing seiner Meinung nach eine Gefahr für Bitcoin darstellt. Dazu zählen, dass Regierungen bereits für eine Post-Quanten-Welt planen, Bitcoin selbst als eine Art Bug-Bounty für Quantenambitionen dient und die steigenden Investitionen in Quanten-Unternehmen.
Während Carters Bedenken die eine Seite der Debatte dominieren, sind sich andere Experten einig, dass das Risiko von Quantencomputing für Bitcoin entweder vernachlässigbar oder noch weit entfernt ist. Zu den namhaften Stimmen zählt Charles Edwards, Gründer von Capriole Investments, der warnte, dass Bitcoin in den nächsten zwei bis neun Jahren ein wirkliches Risiko durch Quantencomputing drohen könnte, falls keine Netzwerkinfrastruktur-Upgrades erfolgen.
Multi-Millionär und Unternehmer Kevin O’Leary hingegen argumentierte, dass es keinen sinnvollen Einsatz von Quantencomputing darstellen würde, Bitcoin-Sicherheit zu kompromittieren. Er schlug vor, dass solche Technologie weitaus wertvoller in Bereichen wie KI-gesteuerter medizinischer Forschung wäre.

Quanten-Bedrohung: Eine ferne Sorge?

Unterdessen äußerte Back seine Meinung und sagte, dass Bitcoin für Quantenangriffe gewappnet zu sein eine gute Sache sei, aber dies keine unmittelbare Bedrohung darstelle. Er betont, dass die Technologie noch in den Kinderschuhen stecke und viele Forschungs- und Entwicklungsprobleme gelöst werden müssen, bevor sie zu einer ernsthaften Herausforderung wird. Seine Haltung deutet darauf hin, dass es zwar klug ist, sich auf eine Quantencomputing-Welt vorzubereiten, dass Alarmismus und Marktmanipulation jedoch nicht hilfreich seien.
Abschließend lässt sich feststellen, dass die Debatte um Quantenbedrohungen für Bitcoin noch längst nicht beendet ist. Da sich innerhalb der Bitcoin-Community ein deutlicher Graben abzeichnet, wird es spannend zu beobachten sein, wie sich der Dialog weiterentwickelt und welche Maßnahmen getroffen werden, um den Herausforderungen zu begegnen oder sie zu entkräften. Fest steht zum jetzigen Zeitpunkt jedoch, dass die Meinungen auseinandergehen und das Terrain von Spekulationen und widersprüchlichen Behauptungen geprägt ist.

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Felix Schneider

Felix Schneider ist ein deutscher Finanzautor und Krypto-Analyst mit Spezialisierung auf Forex, Blockchain und dezentrale Finanzen (DeFi). Mit über zehn Jahren Erfahrung in Marktanalyse und Content-Erstellung hat er sich als anerkannter Experte in der Trading- und Krypto-Community etabliert.

Seine Stärke liegt darin, komplexe Finanzthemen verständlich und datenbasiert aufzubereiten. Ob es um Krypto-Investitionen, Forex-Handelsstrategien oder neue Web3-Technologien geht – Felix verbindet fundierte technische Analysen mit einer klaren und lehrreichen Schreibweise.

Als führender Content-Stratege bei AltSignals.io erstellt Felix umfassende Trading-Guides, KI-gestützte Marktanalysen und Expertenkommentare zu digitalen Assets. Seine Arbeit hilft Tradern und Investoren, sich sicher in der sich schnell verändernden Krypto- und Forex-Welt zu bewegen.

Neben seiner Tätigkeit als Autor teilt Felix sein Wissen durch Online-Kurse, Podcasts und interaktive Webinare. Mit seiner Leidenschaft für Finanzbildung und Blockchain-Innovationen prägt er aktiv die Art und Weise, wie Trader an die Märkte herangehen.

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