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Kryptowährung

Februar 7, 2026

BlackRocks Bitcoin ETF: Ungewöhnlicher Handel weckt Verdacht auf Beeinflussung des BTC-Marktfalls durch Hongkonger Hedgefonds

"Abstract visualization of the Hong Kong-based hedge funds infiltrating BlackRock's iShares Bitcoin Trust (IBIT), highlighted by the orange-detailed (#FF9811) IBIT logo and plummeting Bitcoin graphs. The backdrop depicts the iconic Hong Kong financial district, while speculative trading activities, rendered in contrasting Dark Blue (#000D43) and Midnight Blue (#021B88), suggest the sharp drop in Bitcoin value."

Ungewöhnliches Marktverhalten sorgt für Spekulationen über den starken Rückgang von Bitcoin

Es gab ein ungewöhnlich hohes Handelsvolumen im Bitcoin-ETF von BlackRock, dem iShares Bitcoin Trust (IBIT), während des plötzlichen Preisrückgangs von Bitcoin in dieser Woche. Marktbeobachter deuten auf einen oder mehrere in Hongkong ansässige Hedgefonds als möglichen Kern der Situation hin und widersprechen damit der Idee, dass Verkaufsdruck durch typische Kryptowährungshändler die Ursache sei.

Rekordhandel und Optionsaktivität bei IBIT

Der COO und CIO der DeFi Development Corp, Parker White, stellte eine Theorie auf, die rekordverdächtige Handels- und Optionsaktivitäten bei IBIT beschreibt. In der vergangenen Woche gab es einen deutlichen Preisrückgang bei Bitcoin (BTC), der um 16 % fiel und am Donnerstag einen Tiefstand von 62.000 $ erreichte, bevor er sich bis Freitag laut CoinGecko-Daten wieder auf etwa 70.400 $ erholte.

Was das Handelsvolumen betrifft, so wurde am Donnerstag ein Allzeithoch für IBIT verzeichnet, mit einem täglichen Handelsvolumen von etwa 10,7 Milliarden Dollar. Trotz des enormen Volumens gab es jedoch laut Erkenntnissen von SoSoValue nur Nettoabflüsse in Höhe von 175 Millionen Dollar.

Hinweise auf nicht-krypto-native Händler

Mehrere Indikatoren deuteten darauf hin, dass der Verkaufsdruck nicht von typischen Krypto-Händlern ausging. Zu diesen Anzeichen gehörten wenige Liquidierungen an zentralisierten Krypto-Börsen sowie eine ungewöhnliche Kursbewegung bei Bitcoin und Solana (SOL). Es gibt Elemente, die darauf hindeuten, dass das Kernproblem bei einem großen IBIT-Inhaber lag, wobei White auf einen Hedgefonds hinwies, der mit IBIT-Optionen handelt.

Mehrere öffentliche Dokumente zeigen, dass einige Fonds einen beträchtlichen, manchmal sogar nahezu vollständigen Anteil ihrer Vermögenswerte auf IBIT konzentrieren. Viele dieser auf IBIT fokussierten Fonds haben ihren Sitz in Hongkong und handeln üblicherweise nicht mit Kryptowährungen – was das Fehlen von Warnzeichen vor dem massiven Ausverkauf erklären könnte. Außerdem bemerkte White erhebliche Aktivitäten bei $DFDV, einem Fonds, der mit der DeFi Development Corp verbunden ist und an diesem Tag seinen größten Tagesverlust sowie einen erheblichen Rückgang seines Nettoinventarwertes verzeichnete.

Hedgefonds mit Sitz in Hongkong

White berichtete von seiner Vertrautheit mit mehreren in Hongkong ansässigen Hedgefonds, die $DFDV halten und sich während des Einbruchs stabil verhielten – bis zu jenem Tag. Daraus schloss er, dass es unwahrscheinlich sei, dass ein Fonds mit einer bedeutenden IBIT-Position, der eine Single-Entity-Struktur verwendet, nur ein einziges Vehikel betreibt.

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Trotz seiner starken Vermutung und einiger indirekter Indizien räumte White ein, dass das Szenario nicht 100% bestätigt werden könne, aber sehr plausibel sei. Er ist mit seiner Ansicht nicht allein, denn auch andere Experten äußerten ähnliche Einschätzungen und unterstrichen, dass die Charakteristika der Marktbewegung nicht einem üblichen krypto-getriebenen Ausverkauf entsprachen.

Meinungen weiterer Marktbeobachter

Rob Wallace, Mitbegründer von BitcoinNews.com, stimmte Whites Argumenten zu und erklärte, die Kombination der Faktoren deute mehr auf einen institutionellen Verkauf als auf eine Panik im Einzelhandel hin. Er hob ebenfalls die Rolle von IBIT als essenzielle Verbindung zwischen traditionellen Märkten und dem Bitcoin-Handel hervor.

Allerdings betonten sowohl White als auch andere Händler, dass der beste Nachweis regulatorische Einreichungen wären, die eine umfangreiche IBIT-Position zeigen, die auf null zurückgeht.

Fazit

Die dargestellte Theorie bietet einen einzigartigen Einblick und gibt Anlass zu weiterer Untersuchung der Ursache dieser Marktdynamik. Auch wenn sie nicht bestätigt ist, stellt sie eine plausible Erklärung dar und wirft Licht auf das, was tatsächlich hinter den Kulissen des volatilen Kryptowährungsmarktes geschehen könnte. Unabhängig von der Ursache dient dieses Ereignis als Erinnerung an die Unberechenbarkeit des Kryptohandels und die Bedeutung einer gründlichen Marktanalyse.

Felix Schneider

Felix Schneider ist ein deutscher Finanzautor und Krypto-Analyst mit Spezialisierung auf Forex, Blockchain und dezentrale Finanzen (DeFi). Mit über zehn Jahren Erfahrung in Marktanalyse und Content-Erstellung hat er sich als anerkannter Experte in der Trading- und Krypto-Community etabliert.

Seine Stärke liegt darin, komplexe Finanzthemen verständlich und datenbasiert aufzubereiten. Ob es um Krypto-Investitionen, Forex-Handelsstrategien oder neue Web3-Technologien geht – Felix verbindet fundierte technische Analysen mit einer klaren und lehrreichen Schreibweise.

Als führender Content-Stratege bei AltSignals.io erstellt Felix umfassende Trading-Guides, KI-gestützte Marktanalysen und Expertenkommentare zu digitalen Assets. Seine Arbeit hilft Tradern und Investoren, sich sicher in der sich schnell verändernden Krypto- und Forex-Welt zu bewegen.

Neben seiner Tätigkeit als Autor teilt Felix sein Wissen durch Online-Kurse, Podcasts und interaktive Webinare. Mit seiner Leidenschaft für Finanzbildung und Blockchain-Innovationen prägt er aktiv die Art und Weise, wie Trader an die Märkte herangehen.

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